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Stephen Althouse: Fotografische Skulpturen

Gezeigt werden großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien des amerikanischen Fotokünstlers und Bildhauers Stephen Althouse. Sein Interesse gilt Objekten des einfachen, ländlichen Lebens, z. B. Werkzeugen, landwirtschaftliche Geräten, Instrumenten, die er in verschiedenen Ländern findet.  Vielfach kombiniert er sie mit anderen Objekten und arrangiert sie zu fotografischen Skulpturen. Seine Bilder berühren grundlegende Fragen des Lebens und der Arbeit, des Krieges und des Todes. Althouse (1948) wurde im ländlichen Bucks County, Pennsylvania,  geboren.  Er studierte Bildhauerei und lehrte an der Universität Miami/Florida. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt und befinden sich in zahlreichen Museen und Sammlungen. Während der Ausstellung wird ein Video mit den Arbeiten des Künstlers gezeigt. Ausstellungsdauer verlängert bis 25. August 2020

Foto: Stephen Althouse, Closed Tongs, 146 x 217 cm

Einladung zum Künstlergespräch mit Stephen Althouse

Inspiration - Ausgangspunkt fotografischer Kreativität

 


Europäischer Monat der Fotografie: Floating Identities

Fotografien von K.T. Blumberg, Andreas Herzau, Nikita Teryoshin, Andrea Wilmsen und Wolfgang Zurborn

Eröffnung: 4.10.2020, 17 - 19 Uhr, im Kunsthaus sans titre, Französische Str. 18, 14467 Potsdam

Inwieweit ist für das Individuum im digitalen Medienzeitalter mit seiner Flut von Bildern, die unser Denken und Empfinden permanent beeinflussen, eine persönliche Wahrnehmung im öffentlichen Raum noch möglich? In einem Balanceakt zwischen der Freiheit zur assoziativen Betrachtung und dem unleugbaren Bezug zur gesellschaftlichen Realität behandeln die 5 Fotograf*innen der Ausstellung Floating Identities diese Fragestellung. Die stilistische Spannbreite reicht dabei von ironisch gebrochenen dokumentarischen Ansätzen bis hin zu einer radikal subjektiven Perspektivierung, in der nur noch Reste des Authentischen erkennbar sind. Letztlich geht es darum, Alltagserfahrungen in unterschiedlichen Nationen und sozialen Konstellationen in ihrer lebendigen Komplexität und ihrem rasant beschleunigten Wandel zu erfassen. Die Kohärenz der Welt löst sich immer mehr auf und die Identitätsfindung wird für den modernen Menschen immer mehr zu einem schwebenden Zustand ohne Erdung. (Kurator: Wolfgang Zuborn)